laute Selbstgespräche


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Abgeschickt von André Gilles am 08 August, 2008 um 12:16:57

Annika (WBS, 13 J.) hat sich seit einigen Jahren angewöhnt, meist sehr laute Selbstgespräche zu führen. Sie möchte dabei auf jeden Fall alleine sein, d.h. in ihrem Zimmer (Tür zu!), allein im Garten auf der Schaukel...

Wenn wir sie mal bremsen, weil es uns zu laut oder etwas seltsam erscheint, wird sie teilweise sogar recht ungehalten, weil sie es anscheinend braucht, sich auf diese Weise aus der Wirklichkeit auszuklinken, wie wir den Eindruck haben.

In den "Gesprächen" kommen oft Figuren aus Büchern, Schulfreunde o.ä. vor, mit denen sie sich dann sehr laut "unterhält" oder sie gibt scheinbar zusammenhanglose Phrasen wieder, die sie wahrscheinlich irgendwo aufgeschnappt hat.

Wir schwanken oft zwischen "das geht nicht, das hört sich doch sehr seltsam an" und "vielleicht braucht sie diese Form der Abkapselung, Realitätsflucht, weil sie ansonsten auch nur wenig Kontakt zu gleichaltrigen Kindern (außer in der Schule) hat."

Hat jemand Erfahrungen damit oder sich sogar schon Rat bei fachkundigen Kinderpsychologen geholt, wie man damit am besten umgeht.

Danke für eine Antwort

André Gilles





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